Förderprogramm für Hybridbusse aus der BMUB-Klimaschutzinitiative

Seit 2012 fördert das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) die Beschaffung und Inbetriebnahme diesel-elektrischer Hybridbusse im öffentlichen Nahverkehr. Linienbusse, deren Antrieb Verbrennungs- und Elektromotor kombiniert, können wesentlich zur Senkung der CO₂-Emissionen im öffentlichen Nahverkehr beitragen.

Gerade auf Strecken mit starkem Verkehrsaufkommen und häufigen Stopps wird das Effizienzpotential durch die Bremsenergierückgewinnung optimal genutzt. In den bisher geförderten Verkehrsbetrieben werden durchschnittliche Kraftstoff- und damit entsprechend CO₂-Einsparungen von 19 % bis 28 % verzeichnet. Fahrzeugmodelle, die zusätzlich noch extern nachgeladen werden können, so genannte Plug-In-Hybridbusse, versprechen weitaus höhere Effizienzpotentiale. Der Klimaschutzeffekt steigt insbesondere, wenn zum Nachladen Strom aus erneuerbaren Energien eingesetzt wird.

Das Förderprogramm „Hybridbusse“ befindet sich in der dritten Tranche. Die neuen „Richtlinien zur Förderung der Anschaffung von dieselelektrischen Hybridbussen im öffentlichen Nahverkehr“ traten mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger im Januar 2015 offiziell in Kraft und gelten bis Ende 2017. Interessierte Verkehrsbetriebe können weiterhin Projektskizzen einreichen. Anforderungen und Fristen sind ausführlich in den Förderrichtlinien erläutert.

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